Seite wählen

Wer im Moment die Fußgänger- und Radfahrerverbindung zwischen Innenstadt und Weststadt benutzen will, muss einen kleinen Umweg einplanen. Der Abschnitt über der B3 und die OEG-Schienen wird in den kommenden acht Wochen saniert. Nach der Entfernung der Bodenbeschichtung,  kann die Stahlbewehrung der Brückenkonstruktion freigelegt, entrostet und zum Teil ergänzt werden, bevor anschließend ein neuer Bodenbelag aufgebracht werden kann. Im gleichen Zuge erhält das wichtige Verbindungselement zwischen West- und Innenstadt einen neuen beleuchteten Handlauf – höhergelegt, damit haben auch Radfahrer einen Vorteil. In diesem Zeitraum ist der Barbarasteg von Osten aus von der Rosenbrunnenstraße aus nicht begeh- oder befahrbar. Vom Geh- und Radweg der B3 führt aber von jeder Seite eine Rampe zum Steg, die von der Baumaßnahme nicht betroffen sind.

Die Einrichtung der Baustelle zur Sanierung des ersten Teilabschnittes hat bereits begonnen. Das Tiefbauamt hat keine Zeit verloren, nachdem die Förderzusage des Regierungspräsidiums im August eingetroffen war.  “Ein früherer Baustart war uns leider nicht möglich. Wir mussten auf die Zusage der Fördergelder warten, um einen rechtskonformen Ablauf einzuhalten”, erklärt Christian Wind aus dem Tiefbauamt der Stadt.

Vorteil des Zeitpunkts: Mittlerweile ist der neue Radweg über die „Zeppelinbrücke“ und entlang des Multrings bis zur Dietrich-Bonhoeffer-Schule fertiggestellt und wird von Schülerinnen und Schülern gut genutzt. „Das ist eine gute und sichere Alternative“, findet Tiefbauamtsleiter Udo Wolf. Die Stadt gibt aber auch zu Bedenken, dass der Steg nicht nur in der Schulzeit gut genutzt wird. Insbesondere in den Ferienmonaten Juli und August nutzen viele Fahrradfahrer den Weg zum Sport- und Erholungsgebiet im Westen der Stadt. Die Arbeiten dieses Jahr sind in jedem Fall nur eine Generalprobe für einen dann größeren Abschnitt, der im Jahr 2022 ansteht. Das Tiefbauamt hofft darauf, Erfahrungen sammeln zu können, um eine Bauzeit im nächsten Jahr möglichst kurz halten zu können.

Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 20. September 2021