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Im Zeitalter des Internets wird Online Shopping immer beliebter. Fast jeder hat sich schon mal etwas online bestellt, sei es von Amazon, Zalando, Ebay oder Co.

Es gibt aber auch alles im world wide web. Von Schuhen, Kleidung und Büromaterial zu Autoreifen, Getränken und Käse. Alles was das Herz begehrt, für jeden ist etwas dabei.

Bei Amazon hat man die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Kategorien zu wählen, z.B. Bücher, Computerbedarf, Bürobedarf oder Bekleidung, um nur ein paar aufzuzählen. Ab einem Einkaufswert von 29€ müssen keine Versandkosten gezahlt werden, hat man ein Buch dabei, muss man auch keine Versandkosten bezahlen. Es sei denn, das Buch wird von einem anderen Händler als Amazon verkauft, hier treten Versandkosten auf.

Mit Amazon Prime, einer kostenpflichtigen “Erweiterung” für das normale Amazon Konto, laufen die Versandzeiten meist schneller ab und man spart sich die Versandkosten. Mit einem Prime Account hat man auch den Zugriff auf Amazon Prime Video. In diesem Paket sind viele Serien und Filme enthalten, die man kostenlos gucken kann. Hier sollte man aber aufpassen, ob sich die gewünschten Filme im Prime Paket befinden, wenn nicht, muss man sie trotzdem bezahlen.

3..2..1 – meins. Der Werbeslogan von eBay sollte jedem bekannt sein. Anders als bei Amazon wird hier auf die gewünschte Sache geboten und das Produkt geht an den Höchstbietenden. Die Option des “Sofort kaufen”s muss vom Anbieter eingestellt sein, sonst gibt es sie nicht.

Der Verkauf von Nichtoriginalware ist im Internet einfacher als im Laden, da man sich die Sachen nur auf Bildern anschauen kann. So kann es vorkommen, dass der Verkäufer ein anderes Produkt anbietet, als auf dem Bild zu sehen ist, und man zahlt dann für Fake Ware genauso viel wie für Originale.

Aber auch Fakeaccounts sind bei Ebay vertreten. Manche existieren nur um auf Produkte zu bieten und so den Preis hochzutreiben (Pusher). Auch kann es vorkommen, dass der Gewinner des Produkts nicht zahlt und man letztendlich doch auf der Ware sitzen bleibt.

Eine kostenlose Alternative zu ebay, wenn man Sachen kaufen oder verkaufen will, sind die eBay Kleinanzeigen. Hier kann der gewünschte Radius eingekreist und nach bestimmten Produkten gesucht werden. Neu oder gebraucht spielt keine Rolle, doch findet man eher gebrauchte Ware auf eBay Kleinanzeigen als komplett neue.

Explizit für Bekleidung, Mode und Schuhe hat jeder schon mal etwas von zalando gehört. Schrei’ vor Glück, wie der Werbeslogan 2011 bis 2014 hieß, hat eine große Auswahl an Schuhen, Kleidung oder Accessories. Um sich die gewünschten Produkte herauszusuchen, stellt man gewisse Filter ein, durch die man schnell das Gesuchte finden kann.

Aber auch asos, forever21, bonprix und viele weitere bieten Kleidung oder auch Accessoires und Heimartikel an. Bei OTTO oder BAUR kann man neben Kleidung und Schuhen auch Möbel bestellen.

Viele Discounter bieten Online Shops an, in denen man meist die gleiche Ware wie im Laden erhält, manche Produkte sind aber auch nur online erhältlich. Beispiele hierfür ist der Lidl-Onlineshop.

Auch IKEA ein Onlineangebot ihrer Waren an. Möbel shoppen von der Couch aus, ein Traum für jeden Faulenzer. moebel.de ist, wie der Name schon sagt, auch ein Onlineportal zum Kaufen von Möbeln.

Vorsichtig sollte man bei Seiten sein, die mit günstigen Markenprodukten locken und die schlechte Bewertungen haben. Eine Louis Vuitton Tasche, die normalerweise 2000€ kostet, im Internet aber für 150€ zu finden ist, kann nicht echt sein.

Da der Markt von Tag zu Tag internationaler wird, hat man durch Online Shopping vermehrt die Möglichkeit, Sachen aus dem Ausland zu bestellen. Wer also nicht gerne nach draußen geht, hat hiermit die Möglichkeit, einfach von der Couch oder dem Bett aus shoppen zu gehen.

Jedoch gibt es immer noch Vorteile des Einkaufens direkt im Geschäft. Ganz klar, hier kann man die gewünschte Kleidung gleich anprobieren, anfassen und sich bei Bedarf auch beraten lassen. Das Gleiche gilt für den Möbelkauf. Diesen kundenorientierten Service und die damit verbundene individuelle persönliche Betreuung fehlt beim Online Shopping.

Auch unterstützt man durch den Kauf im Einzelhandel die Verkäufer. Die vielen Mitarbeiter in Geschäften müssen auch bezahlt werden, und der Verkäufer möchte nicht nur rote Zahlen schreiben, damit er seine Familie ernähren kann.

Viele schätzen das Erlebnis des Einkaufens an einem schönen Sonnentag in der Stadt und möchten nicht schnell und pragmatisch ans Ziel kommen.

Beitrag: Kira Schmidberger